Qualifizierung zum/zur Betrieblichen Gesundheitsberater/in (lfG)

Neue Termine in 2017 werden demnächst veröffentlicht.

Macht Arbeit krank?

Fehlzeiten sind ein Indiz. Weniger auffällig, aber nicht weniger bedeutend sind Produktivitätsverluste in der Arbeit durch Beschäftigte, die trotz Arbeitsunfähigkeit ihrer Arbeit nachgehen wollen. Angst vor Arbeitsplatzverlust ist oft ein Motiv für diesen „Präsentismus“.
Als Risiken für Gesundheit gelten schlechte Arbeitsorganisation, gestörte Kommunikation zwischen Führung und Beschäftigten, unklare Arbeitsanforderungen, dauerhafte Fehlbelastungen und anhaltende Arbeitsplatzunsicherheit.
Wenn Arbeit krank macht, gefährdet das die Gesundheit von Beschäftigten und die wirtschaftliche Gesundheit von Unternehmen.

Ist Arbeit gesund?

Arbeitszufriedenheit, Kreativität in der Arbeit, ein gutes Arbeitsklima sind wichtige Hinweise dafür. Eine gesunde Arbeitsorganisation, eine Führung, die sich mitverantwortlich fühlt für die Gesundheit ihrer Beschäftigten fördert gesunde Arbeit. Ein Unternehmen, das Mitarbeiter/innen bei gesundheitsförderlichem Verhalten unterstützt und fördert, investiert damit in die Gesundheit als ein wichtiges Kapital. Davon profitieren die Beschäftigten.
Gesundheitsförderliche Unternehmen sind erfolgreich!

Gesunde Arbeit braucht Kompetenz und Expertenwissen.

Sie braucht engagierte Akteure im Betrieb, in der Führung, in betrieblichen Interessenvertretungen, bei Personalverantwortlichen.

Zur Unterstützung und Begleitung der betrieblichen Gesundheitsförderung ist eine modular gegliederte Fortbildung entwickelt worden, die die Qualifizierung zum „Betrieblichen Gesundheitsberater (IfG)“ zum Ziel hat und mit einem entsprechenden Zertifikat abschließt.