Industrie 4.0: Wo steht unser Betrieb?

Merkmale erkennen, bewerten und nachhaltig regeln

Das Thema „Industrie 4.0“ ist in aller Munde, aber trotzdem auch für Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretungen schwer zu fassen. Der Begriff „Industrie 4.0“ beschreibt grundlegende zukünftige Veränderungen durch Digitalisierung und Vernetzung in der Produktion, aber auch bei Dienstleistungen. Wenn aber „Industrie 4.0“ auf dem Sprung in die Betriebe ist, woran können Interessenvertretungen erkennen, ob die Veränderungen bereits Einzug in ihren Betrieb gehalten haben? Was gehört zu „Industrie 4.0“? Welche Anzeichen gibt es dafür? Das Seminar will zunächst klären, was
unter „Industrie 4.0“ zu verstehen ist. In einem zweiten Schritt wird anhand eines von TBS und Böckler-Stiftung entwickelten Interviewleitfadens ermittelt, welche Bereiche in den jeweiligen Betrieben bereits in „4.0“ angekommen sind. Deutlich werden die Mitbestimmungsrechte und Handlungsmöglichkeiten für die Interessenvertretungen aufgezeigt.

Ziel
Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über die Komponenten von „Industrie 4.0“ und können anhand des Leitfadens den betrieblichen Status der Umsetzung selbst definieren.

Inhalt
■ Bausteine und Komponenten von „Industrie 4.0“
■ Vernetzung und Digitalisierung von Mensch, Maschinen, Werkzeugen und 
   Dienstleistungen
■ Auswirkungen auf die Arbeitsorganisation, Arbeitsbedingungen und Qualifizierung 
■ Bewertung der eigenen betrieblichen Position zu „Industrie 4.0“
■ Erarbeitung von betrieblichen Handlungs- und Regelungsmöglichkeiten
■ Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte der betrieblichen Interessenvertretungen

Seminarnummer
D11-179525-133
Termin
28.06.2017 bis 29.06.2017
Ort & Einrichtung
Dortmund - Steigenberger Hotel Dortmund
Übernachtung
Ja
Teilnahmegebühr
435 ,- € Seminarkostenpauschale (umsatzsteuerfrei) zzgl. ca. 215 ,- € für Unterkunft/Verpflegung (zzgl. USt.)
Seminar Ansprechpartner
Rischke, Katharina
Sachbearbeitung
0211 17523-281
ReferentInnen
Göcking, Jens
Satzer, Angelika
Zielgruppen
Betriebsräte
Mitarbeitervertretungen
Personalräte (BPersVG)
Personalräte (LPVG)
Schwerbehindertenvertretungen
von profis für profis
Freistellungen
§ 16 MAVO
§ 19 (3) MVG
§ 37 (6) BetrVG
§ 42 (5) LPVG
§ 46 (6) BPersVG
§ 96 (4) SGB IX
Seminarstatus
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