Konferenz proaktiver Arbeits- und Gesundheitsschutz

Wenn Arbeit auf Haut trifft - zu Risiken und Nebenwirkungen für das größte Organ des Menschen

 

Welchen Job macht eigentlich unsere Haut?

Tagtäglich strapazieren wir sie, das größte menschliche Organ. Ob Kälte, Chemikalien oder Papier, alles kommt zuerst mit unserer Haut in Kontakt und hinterlässt Spuren.

Trockene und rissige Haut sind dann nur die harmloseren Folgen. Viel zu sehr ist unterschätzt, welchen Einflüssen unsere Haut im Arbeitsleben ausgesetzt wird. Oft ist die Haut auf Dauer belastet, kann nicht ausreichend widerstehen und dient dann als größtes Einfallstor z.B. für Krankheitserreger. Diese können für langfristige, auch psychische Erkrankungen sorgen, die am Ende den Jobverlust, also die Erwerbsunfähigkeit zur Folge haben können.

Wie Haut funktioniert und mit welchen Maßnahmen die Haut im Berufsalltag gepflegt und geschützt werden kann und welche rechtlichen sowie organisatorischen Handlungsmöglichkeiten es insbesondere auch im Rahmen des proaktiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes gibt, dazu referieren Expertinnen und Experten.

Ziel der Konferenz ist, vor dem Hintergrund aktueller Gesetze und Verordnungen Mitgliedern der betrieblichen Interessenvertretungen sowie den Akteuren des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes die besondere Rolle und Funktion der Haut im Arbeits- und Gesundheitsschutz darzulegen. Mögliche Zusammenhänge von eingeschränkter Arbeitsfähigkeit aufgrund von Hautproblemen herzustellen und betriebliche Beteiligungsrechte sowie Hilfs- und Beratungsangebote zu kennen, zu identifizieren und zielführend zu nutzen.

     

Tagungsablauf

09:30 Uhr 

Eröffnung und Begrüßung
Dr. Sabine Graf, stellvertretende Vorsitzende des DGB NRW
Christel Bayer, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW
Abteilungsleiterin, Abteilung III, Arbeitsschutz, Arbeitsgestaltung

09:50 Uhr

Unsere Haut: Unsere wichtigsten 2 m² Schutz im Beruf
Prof. Dr. med. Christoph Skudlik, Institut für interdisziplinäre
Dermatologische Prävention und Rehabilitation (iDerm) an der
Universität Osnabrück

10:20 Uhr

Arbeitsbedingter Hautkrebs
Priv.-Doz. Dr. med. Heinrich Dickel, ltd. Arzt der Abteilung für
Allergologie, Berufs- und Umweltdermatologie der Hautklinik an der
Ruhr-Universität Bochum

10:50 Uhr

Schwerpunkt Prävention
Markus Taddicken, Geschäftsführer BGW Bochum

11:20 Uhr

Was ist das Hautproblem?
Christine Schüller, Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V.

11:50 Uhr

Mitwirkung, Mitbestimmung, Initiativrecht der betrieblichen
Interessenvertretungen

Gerd Citrich, Bundesvorstand der IG BAU

12:20 Uhr 

Mittagsimbiss
Markt der Möglichkeiten

13:15 Uhr

Die Akteure des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes.
Ralf Meitzke, RM-Arbeitssicherheit

13:45 Uhr

Plenumsdiskussion
mit den ReferentInnen. Praxisbeispiele

15:00 Uhr

Ende der Konferenz

 

Moderation:
Frank Naundorf, KV Nordrhein

     

Teilnehmerunterlagen

Konferenz Proaktiver Arbeits- und Gesundheitsschutz
Wenn Arbeit auf Haut trifft
Zu Risiken und Nebenwirkungen für das größte Organ des Menschen
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Unsere Haut: Unsere wichtigsten 2 m² Schutz im Beruf
Prof. Dr. med. Christoph Skudlik,
Institut für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation (iDerm) an der Universität Osnabrück
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Arbeitsbedingter Hautkrebs
Priv.-Doz. Dr. med. Heinrich Dickel,
ltd. Arzt der Abteilung für Allergologie, Berufs- und Umweltdermatologie der Hautklinik an der Ruhr-Universität Bochum
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Schwerpunkt Prävention
Markus Taddicken,
Geschäftsführer BGW Bochum
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Was ist das Hautproblem?
Christine Schüller,
Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V.
Download Teil1
Download Teil2

Mitwirkung, Mitbestimmung, Initiativrecht der betrieblichen Interessenvertretungen
Gerd Citrich,
Bundesvorstand der IG BAU
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Die Akteure des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes.
Ralf Meitzke,
RM-Arbeitssicherheit
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Ansprechpartner/in

Kammer, Thomas
Bildungsreferent
0211 17523-309