Statusmeldung

Dieses Seminar fand bereits am 2019-02-18 statt, Sie können aber unten Ihr Interesse an einem möglichen neuen Termin bekunden!

RECHT OHNE GESETZ UND STAAT

Wie private Akteursnetzwerke Demokratie und Parlament aushebeln

Unabhängige und objektive Gesetzgebung und Rechtsprechung sind wesentliche Elemente und Errungenschaften einer Demokratie. Das freie Wahlrecht und die Mitwirkung in Interessenverbänden, Netzwerken und Bündnissen bietet zudem die Möglichkeit, die gesellschaftspolitischen Lebens- und Rahmenbedingungen mitzugestalten.

Was bedeutet es aber für das gesellschaftliche Zusammenleben in einer Demokratie, wenn die Einflussnahme auf Politik und Gesetzgebung von einigen wenigen Netzwerken und Bündnissen interessensgeneigt dominiert wird und damit nicht den repräsentativen Willen der Mehrheitsgesellschaft zum Ausdruck bringt? Wie funktionieren die Mechanismen der Entscheidungsfindung in unserer Gesellschaft und inwieweit sind die gesetzlichen und politischen Entscheidungen unter dieser Annahme noch als demokratisch, objektiv und repräsentativ zu bewerten? Wie können wir der Gefahr einer Entkernung der Demokratie durch eine Privatisierung der Entscheidungsprozesse entgegenwirken? Darüber möchten wir in dem Seminar Erkenntnisse gewinnen und diskutieren.

Themen

  • Wie funktionieren die Mechanismen der Entscheidungsfindung?
  • Inwieweit sind politische und gesetzliche Entscheidungen noch repräsentativ und objektiv?
  • Wie verhindern wir eine interessensgeneigte Privatisierung der gesellschaftlichen Entscheidungsprozesse?
Seminarnummer
K10-198332-200
Termin
18.02.2019
Seminarort
Dortmund - Auslandsgesellschaft NRW
Übernachtung
Nein
Teilnahmegebühr
Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben.
Zielgruppen
Gewerkschaftsfunktionär*innen
Status
Abgelaufen
ANSPRECHPARTNER*IN
Tina Walner
Teamassistentin
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