KONZEPTE ANTISEMITISMUSKRITISCHER BILDUNGSARBEIT IN DER SEK. II

Antisemitismus ist ein äußerst komplexes Phänomen. Es handelt sich um ein reaktionäres Konzept, das sich unter anderem gegen die normativen Grundlagen der Demokratie und gegen Menschenrechte richtet. Zentrale Aushandlungsfelder und Erscheinungsformen sind der sogenannte sekundäre Antisemitismus. Er tritt im Kontext der Erinnerung an den Nationalsozialismus und der israelbezogene Antisemitismus in Zusammenhang mit der Thematisierung des Nahostkonfliktes auf.

Im Rahmen der Veranstaltung werden zunächst Antisemitismusbegriffe vorgestellt sowie unterschiedliche Trägergruppen und Motive in den Blick genommen. Ein Schwerpunkt wird dann auf Ausgangsbedingungen und Praxisansätze einer antisemitismuskritischen politischen Bildung am Beispiel des gegenwärtig besonders relevanten israelbezogenen Antisemitismus gelegt. Sie bekommen die Möglichkeit, sich intensiv mit konkreten Methoden und Materialien für die eigene Unterrichtspraxis auseinanderzusetzen.

Das Seminar beginnt um 9.00 Uhr und endet gegen 16.00 Uhr.

Themen

  • Antisemitismus als Phänomen
  • Israelbezogener Antisemitismus - Nahostkonflikt
  • Methoden und Materialien für den Unterricht
Seminarnummer
D17-198110-195
Termin
10.04.2019
Seminarort
Oberhausen - Kommunales Integrationszentrum
Übernachtung
Nein
Teilnahmegebühr
Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben.
Referent*in
Dr. Mirko Niehoff
Zielgruppen
Lehrerinnen und Lehrer
Schüler*innenvertretungen
Schulsozialarbeiter*innen
SV-Lehrerinnen und SV-Lehrer
Status
Plätze vorhanden
ANSPRECHPARTNER*IN
Tina Walner
Teamassistentin
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