Weiterbildendes Studium für betriebliche Interessenvertreter*innen

Mitbestimmung ist ein wesentlicher Beitrag zu Demokratie und Beteiligung in Betrieb und Dienststelle. Aufgrund vielfältiger ökonomischer und sozialer Veränderungsprozesse, wie beispielsweise globale Krisen, Digitalisierung usw., steht sie nun jedoch vor neuen Herausforderungen. Technologische, organisatorische und (tarif-)politische Flexibilisierungsprozesse haben das bewährte Zusammenspiel von Tarifautonomie und Mitbestimmung stark verändert. Wesentliche Bestandteile von Tarifverträgen und betrieblichen Innovationsbemühungen wurden der Regelungskompetenz von Interessenvertretungen übertragen. Für Betriebsräte, Personalräte und Mitarbeitervertretungen bedeutet dies, dass sie in ihrer Arbeit zunehmend gestaltend als tarifpolitische Akteure tätig werden müssen und mit erweiterten Kompetenzanforderungen konfrontiert sind.

Das Weiterbildende Studium greift diese Veränderungen in der Gestaltung betrieblicher Mitbestimmung auf und will betriebliche Interessenvertreter*innen auf akademischem Niveau für die aktuellen Herausforderungen und Anforderungen an moderne Betriebs- und Personalratsarbeit bzw. Mitarbeitervertretung qualifizieren, um in Verhandlungen auf Augenhöhe mit dem Management agieren zu können.

Neben Bausteinen, deren Schwerpunkt auf der Bereitstellung von Fachwissen liegt, sind daher im Studium auch Bausteine vorgesehen, die betriebliche Interessenvertreter*innen mit einem breiten Spektrum an Kommunikations- und Methodenkompetenz versorgen und die Möglichkeit zum Einüben bieten.

Auf den folgenden Seiten gibt es weitere Informationen.

Die Ziele - Ihr Nutzen - das Zertifikat
Referentinnen und Referenten

Weitere Informationen erhalten Sie von unseren beiden Ansprechpartner*innen.

ANSPRECHPARTNER

Jan Christoph Gail
Bildungsreferent
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