IST UNSER BETRIEB GERÜSTET FÜR DIE DIGITALISIERUNG?

Merkmale erkennen, bewerten und nachhaltig regeln

Das Thema „Industrie 4.0“ ist in aller Munde, aber trotzdem für betriebliche Interessenvertreter*innen schwer zu fassen. Der Begriff „Industrie 4.0“ beschreibt grundlegende Veränderungen durch Digitalisierung und Vernetzung in der Produktion, aber auch bei Dienstleistungen. Der Blick richtet sich dabei in die Zukunft. Wenn aber „Industrie 4.0“ auf dem Sprung in die Betriebe ist, woran können Interessenvertretungen erkennen, ob die Veränderungen bereits Einzug in ihren Betrieb gehalten haben? Was gehört zur „Digitalisierung“? Welche Anzeichen gibt es dafür? Das Seminar
will zunächst klären, was darunter zu verstehen ist. In einem zweiten Schritt wird anhand eines von TBS und Hans-Böckler-Stiftung entwickelten Interviewleitfadens ermittelt, inwieweit „Industrie 4.0“ bereits Realität in den jeweiligen Betrieben und Dienststellen ist. In einem weiteren Schritt werden Mitbestimmungsrechte und Handlungsmöglichkeiten für die Interessenvertretung aufgezeigt.

Ziel

Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über die Komponenten von Digitalisierung und können anhand des Leitfadens den betrieblichen Status der Umsetzung selbst definieren. Weiterhin werden Handlungs- und Regelungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Themen

  • Bausteine und Komponenten von „Industrie 4.0“
  • Vernetzung und Digitalisierung von Mensch, Maschinen, Werkzeugen und Dienstleistungen
  • Auswirkungen auf die Arbeitsorganisation, Arbeitsbedingungen und Qualifizierung
  • Bewertung der eigenen betrieblichen Position zu „Industrie 4.0“
  • Erarbeitung von betrieblichen Handlungs- und Regelungsmöglichkeiten
  • Aufzeigen von Mitbestimmungsrechten
Seminarnummer
D11-189532-133
Termin
14.11.2018 bis 15.11.2018
Seminarort
Duisburg - InterCity Hotel Duisburg
Übernachtung
Ja
Teilnahmegebühr
444 ,- € Seminarkostenpauschale (USt-frei) zzgl. ca. 210 ,- € für Unterkunft/Verpflegung (zzgl. USt)
Referent*in
Angelika Satzer - Jens Göcking
Zielgruppen
Betriebsräte
Mitarbeitervertretungen
Personalräte (BPersVG)
Personalräte (LPVG)
Schwerbehindertenvertretungen
von profis für profis
Freistellungen
§ 16 MAVO
§ 19 (3) MVG
§ 37 (6) BetrVG
§ 42 (5) LPVG
§ 46 (6) BPersVG
§ 179 (4) SGB IX
Seminarstatus
Plätze vorhanden
ANSPRECHPARTNER*IN
Michael Czogalla
Teamassistent
Diese Seite empfehlen:        
Diese Seite drucken: