Gewaltprävention und Arbeitnehmerhaftung mit strafrechtlichem Schwerpunkt in Einrichtungen der Behindertenhilfe

Verbale und körperliche Übergriffe auf das Betreuungspersonal in Einrichtungen der Behindertenhilfe sind an der Tagesordnung. Psychische Belastungen und Verletzungen sind oft die Folge. Arbeitgeber haben die gesetzlich festgelegte Fürsorgepflicht, Übergriffe und Gewalt am Arbeitsplatz zu vermeiden und präventiv tätig zu werden. Bei der Entwicklung und Ausgestaltung von Maßnahmen hat die Interessenvertretung ein Beteiligungsrecht, der Gesundheitsschutz gehört zu den Kernaufgaben. Im Seminar werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt und erarbeitet.

Themenschwerpunkt Gewaltprävention:

  • Erkennen von Gewaltpotenzialen und ihrer Ursachen
  • Möglichkeiten der Gewaltprävention
  • Organisationspflichten des Einrichtungsträgers


Themenschwerpunkt Arbeitnehmerhaftung (Schwerpunkt Strafrecht):

  • Schadenersatzpflichten von Träger und Personal bei Unterbesetzung
  • Strafrechtliche Konsequenzen von Behandlungsfehlern
  • Konsequenzen bei Verletzung der Aufsichtspflicht
  • Freiheitsentziehende Maßnahmen
  • Arbeitsrechtliche Konsequenzen bei Fehlern infolge Personalmangel
  • Gefährdungsbeurteilung/Gefährdungsanzeige


Themenschwerpunkt Handlungshilfen für Interessenvertretung und Arbeitnehmer:

  • Innerbetriebliche Lösungskonzepte
  • Entlastungsanzeigen
  • Eckpunkte einer Betriebsvereinbarung/Dienstvereinbarung
Seminarnummer
D3-175384-085
Termin
06.12.2017 bis 08.12.2017
Seminarort
Wegberg-Kipshoven - Hotel-Restaurant Esser
Übernachtung
Ja
Teilnahmegebühr
539 ,- € Seminarkostenpauschale (umsatzsteuerfrei) zzgl. ca. 285 ,- € für Unterkunft/Verpflegung (zzgl. USt.)
Ansprechpartner*in:
Gröne, Romy
Teamassistentin
0211 17523-208
Zielgruppen
Betriebsräte
Mitarbeitervertretungen
Personalräte (LPVG)
Freistellungen
§ 16 MAVO
§ 19 (3) MVG
§ 37 (6) BetrVG
§ 42 (5) LPVG
Fachbereich
FB 03 Gesundheit, Soziales, Kirchen
Seminarstatus
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