Gewaltprävention und strafrechtliche Haftung in Einrichtungen der Behindertenhilfe

Verbale und körperliche Übergriffe auf das Betreuungspersonal in Einrichtungen der Behindertenhilfe sind an der Tagesordnung. Psychische Belastungen und Verletzungen sind oft die Folge. Im ersten Teil des Seminars werden Präventionsmöglichkeiten, Hilfsangebote und Pflichten des Arbeitgebers dargestellt. Im zweiten Teil geht es um das strafrechtliche Haftungsrisiko für die Beschäftigten. Dabei wird auch auf das Problem der Übergriffe und deren Abwehr eingegangen. Außerdem werden Themen wie Haftung im Zusammenhang mit Medikamentenvergabe und Aufsichtspflicht behandelt. Das Seminar gibt Einblick in die Gesetzeslage und Handlungsmöglichkeiten für die betrieblichen Interessenvertretungen.

Themen

  • Möglichkeiten der Gewaltprävention
  • Erkennen von Gewaltpotenzialen und ihrer Ursachen
  • Innerbetriebliche Lösungskonzepte
  • Organisationspflichten des Einrichtungsträgers
  • Schadenersatzpflichten von Träger und Personal bei Unterbesetzung
  • Strafrechtliche Konsequenzen von Behandlungsfehlern
  • Konsequenzen bei Verletzung der Aufsichtspflicht
  • Freiheitsentziehende Maßnahmen
  • Entlastungsanzeigen
  • Arbeitsrechtliche Konsequenzen bei Fehlern infolge Personalmangel
  • Handlungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung
Seminarnummer
D3-185383-085
Termin
29.10.2018 bis 30.10.2018
Seminarort
Wegberg-Kipshoven - Hotel-Restaurant Esser
Übernachtung
Ja
Teilnahmegebühr
444 ,- € Seminarkostenpauschale (USt-frei) zzgl. ca. 166 ,- € für Unterkunft/Verpflegung (zzgl. USt)
Zielgruppen
Betriebsräte
Mitarbeitervertretungen
Personalräte (BPersVG)
Personalräte (LPVG)
Schwerbehindertenvertretungen
Freistellungen
§ 16 MAVO
§ 19 (3) MVG
§ 37 (6) BetrVG
§ 42 (5) LPVG
§ 46 (6) BPersVG
§ 179 (4) SGB IX
Fachbereich
FB 03 Gesundheit, Soziales, Kirchen
Seminarstatus
Plätze vorhanden
ANSPRECHPARTNER*IN
Romy Gröne
Teamassistentin
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