STATIONÄRE ALTENPFLEGE IM HITZESTRESS
Wenn Stationen und Arbeitsräume zu warm werden, braucht es mehr als gute Absichten: klare Regeln, vorausschauende Planung und wirksame Maßnahmen. Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz – und Mitbestimmung macht dabei den Unterschied. Es gibt erprobte Instrumente, um sich gezielt auf Hitzeperioden vorzubereiten: Gefahren werden früh erkannt, Zuständigkeiten werden klar festgelegt, passende Maßnahmen können rechtzeitig umgesetzt werden. Den Arbeitgebern stehen dafür Fördermöglichkeiten zur Verfügung – doch werden diese im Betrieb tatsächlich genutzt?
ZielDu erhältst in diesem Seminar das nötige Grundlagenwissen und lernst, wie du als Interessenvertretung den Hitzeschutz im Betrieb mitbestimmen kannst. Praxisnah und verständlich – für mehr Sicherheit und bessere Arbeitsbedingungen im beruflichen Alltag.
Themen
- Gesundheits- und Unfallgefahren durch Hitze
- Rechtliche Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes (z.B. BGB, ArbSchG, ArbStättV, DGUV-Vorschriften)
- Mitbestimmungsrechte von MAV, Betriebs- und Personalrat
- Grundlagen und Aufbau von Hitzeschutzplänen
- Praktische Maßnahmen gegen hohe Temperaturen nach dem TOP-Prinzip
- Hitzeschutzmaßnahmen im Pflegealltag
- Finanzierungsmöglichkeiten der Arbeitgeber
- Überlastungsanzeige bei zu hohen Raumtemperaturen
Zielgruppe:
Mitglieder des Betriebsrats, des Personalrats sowie der
Mitarbeitervertretungen in der Altenpflege mit jeweiligem Entsendebeschluss
Dieses Seminar führen wir in Kooperation mit ver.di durch.
Du findest deine gemerkten Seiten unter dem Menüpunkt "Service » Merkzettel".
