IN ZEHN SCHRITTEN ZU EINEM EFFEKTIVEN BETRIEBLICHEN EINGLIEDERUNGSMANAGEMENT (BEM)

Praktische Anleitung für betriebliche Interessenvertretungen

Der Arbeitgeber muss initiativ werden und Beschäftigten nach langer Krankheit ein wirksames BEM nach § 84 Abs. 2, SGB IX anbieten. Der Erfolg und das Vertrauen hängen dabei maßgeblich von den einzelnen Schritten im BEM ab. Wer führt die Eingliederungsgespräche, wer ist daran beteiligt? Kennen alle gesetzlich genannten Akteur*innen ihre Aufgaben? Werden alle Rehabilitationsträger eingebunden, um sachliche, technische und finanzielle Unterstützung einzuholen? Wie wird mit den personenbezogenen Daten umgegangen? Erfolgt eine Trennung von Personal- und BEM-Akte? Kennt die betriebliche Interessenvertretung ihre umfassenden Mitbestimmungsrechte? Und schließlich: Stellt der Abschluss einer Betriebs- bzw. Dienstvereinbarung eine Verbindlichkeit in Ablauf und Maßnahmengestaltung dar?

Ziel

Vermittelt werden die rechtlichen Handlungsmöglichkeiten für betriebliche Interessenvertretungen, die Aufgabe und Rollen der gesetzlichen Akteur*innen.

Themen

  • Von der Erhebung der Fehlzeiten bis zur erfolgreichen Eingliederung
  • Die Rolle der betrieblichen Interessenvertretung im BEM-Prozess
  • Wer gehört ins BEM-Team?
  • Vertrauen ist alles: Öffentlichkeitsarbeit im BEM mitgestalten
  • Gesprächsprotokoll mit Maßnahmenfindung
  • Schutz personenbezogener Daten: Was sagt das Gesetz?
  • Rechte und Pflichten im BEM sowie aktuelle Rechtsprechung
  • Leistungskatalog der Rehabilitationsträger: Strategien zur Inanspruchnahme von externen Leistungen
  • Konfliktlösungen im BEM
  • Eckpunkte einer Betriebs- bzw. Dienstvereinbarung zum BEM

Termine / Hotels / Preise

Duisburg - InterCity Hotel Duisburg
06.06.2018 - 08.06.2018
583 ,- € Seminarkostenpauschale (USt-frei) zzgl. ca. 310 ,- € für Unterkunft/Verpflegung (zzgl. USt)
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