Hans-Erich Bremes

WIR TRAUERN UM HANS-ERICH BREMES

Am 3. September 2019 ist Hans-Erich Bremes, der erste Geschäftsführer des DGB-Bildungswerkes NRW, gestorben.
Hans-Erich war einer der führenden Bildungspolitiker in NRW und weit über die Gewerkschaften hinaus hoch angesehen. Das Bildungswerk und die gewerkschaftliche Bildungsdiskussion in NRW hat er entscheidend mitgeprägt. Die Gewerkschaftliche Bildung war ihm ein Herzensanliegen und bedeutete für ihn Engagement für diejenigen, denen unser Bildungssystem Bildung und Wissen vorenthält. Eng verbunden mit seinem Namen ist die Durchsetzung des Bildungsurlaubs in NRW.

Hans-Erich Bremes, Gewerkschaftsmitglied seit 1949, studierte an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (HWP) und war seit 1957 hauptamtlicher Gewerkschafter, ursprünglich bei der damaligen „Industriegewerkschaft Druck und Papier“, deren Schule, das Heinrich-Hansen-Haus in Lage-Hörste, er leitete. 1969 wechselte er als Leiter der Abteilung Bildung zum DGB NRW und war 1988 federführend bei der Gründung des DGB-Bildungswerkes NRW. Von der Gründung des Bildungswerkes 1988 bis Anfang 1997 war er hier Geschäftsführer.
Er prägte das erste Jahrzehnt des Bildungswerkes nicht nur mit seinem Engagement für den Bildungsurlaub und konsequentem Einsatz für Politische Bildung, sondern ging auch neue Wege über eine Kooperation mit den Fakultäten für Soziologie und Erwachsenenbildung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Hans-Erich hat auch nach seinem Ausscheiden als Geschäftsführer bis zum Schluss bei völliger geistiger Klarheit die Entwicklung des Bildungswerkes und der Politischen Bildung in Nordrhein-Westfalen verfolgt.

Auch nach seinem Abschied als Geschäftsführer hielt er persönlichen Kontakt zu denjenigen, die in seiner Zeit im Bildungswerk engagiert waren. Jahre später noch hat er aktive und ehemalige Beschäftigte dieser Zeit zu sich eingeladen und konnte sich – keine Selbstverständlichkeit - freuen, dass alle dieser Einladung gefolgt sind.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Linde Bremes und seinem Sohn Hans-Gerhard.

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