ARBEITSORIENTIERTE GRUNDBILDUNG - SOZIALPARTNER FÖRDERN DIE GRUNDBILDUNG IN NRW

Arbeitsorientierte Grundbildung - Sozialpartner fördern die Grundbildung in NRW

 

Online-Informationsveranstaltung „Sozialpartner gemeinsam für arbeitsorientierte Grundbildung in NRW“ am 25. Januar 2021

In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 840.000 Beschäftige mit Grundbildungsbedarf. Gleichzeitig werden Fachkräfte dringend benötigt und die Anforderungen an allen Arbeitsplätzen steigen. Zur Grundbildung am Arbeitsplatz gehören z.B. Lesen und Schreiben, Rechnen, Deutsch und digitale Grundkenntnisse.
Wir machen „Grundbildung am Arbeitsplatz“ zum Thema und wollen gemeinsam mit Ihnen einen Blick auf Chancen und Fördermöglichkeiten werfen.

Datum: 25. Januar 2022, 10.00 - 13.30 Uhr,

Mehr Infos und Anmeldung unter: https://bit.ly/3CqdUSr

Was bedeutet "Arbeitsorientierte Grundbildung"?
Arbeitsorientierte Grundbildung ermöglicht es Beschäftigten während der Arbeitszeit und am Arbeitsplatz zu lernen. Sie werden dabei insbesondere in denjenigen Grundkompetenzen geschult werden, die für ihren gegenwärtigen oder zukünftigen Arbeitsplatz wichtig sind. Hier sehen wir unsere Aufgabe als Partner des Projekts Arbeitsorientierte Grundbildung.
Grundbildung ist mehr als Alphabetisierung. Viele Erwerbstätige mit Grundbildungsbedarfen sind nicht direkt Analphabeten sondern zählen zu den gering "literalisierten Erwachsenen". Damit ist gemeint, dass "eine Person allenfalls bis zur Ebene einfacher Sätze lesen und schreiben kann.” Betroffen sind in Deutschland rund 6,2 Millionen Erwachsene, die nicht richtig lesen und schreiben können. 60% von ihnen sind erwerbstätig. (Leo Studie 2018).

Kurzvorstellung des Projekts als Download:

Grundbildung

Warum ist arbeitsorientierte Grundbildung wichtig?
Grundkenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen, in deutscher Sprache sowie im Umgang mit Computer und Internet werden an nahezu jedem Arbeitsplatz verlangt. Und: Die Anforderungen an den Arbeitsplätzen steigen. Insbesondere der Digitalisierungsschub durch die Corona-Krise verstärkt diese Tendenzen. Für Beschäftigte mit nicht ausreichenden Grundkompetenzen nimmt die Gefahr der Erwerbslosigkeit und mangelnder Teilhabe an Wirtschaft und Gesellschaft zu.
Schwächen in den genannten Bereichen sind für die Betroffenen oft schwer einzugestehen. Die Gefahr, Fehler im Arbeitsablauf zu produzieren, steigt in Zeiten zunehmend komplexerer Arbeitsanforderungen. Dies kann sich sowohl auf die Gesundheit des Betroffenen, als auch auf die Sicherheit seines Arbeitsplatzes auswirken.

Welche Unterstützung können wir leisten?
Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern unterstützen wir Unternehmens- und Mitarbeitervertretungen bei der Umsetzung von Grundbildungsmaßnahmen im Betrieb. Ziel ist es, Grundbildung als Bestandteil betrieblicher Personalentwicklung zu verankern.
Zur Grundbildung am Arbeitsplatz gehören nicht nur ausreichende Lese- und Schreibkenntnisse, sondern auch Deutsch als Fachsprache, soziale und persönliche Kompetenzen, Umgang mit digitalen Anwendungen, die Bereitschaft und Fähigkeit zum selbstständigen Lernen und vieles mehr.

Unser Angebot:

  • Servicestelle für beide Betriebsparteien
  • Förderung der vertrauensvollen Zusammenarbeit der Betriebsparteien
  • Analyse des Grundbildungsbedarfs im Betrieb
  • Passgenaue arbeitsorientierte Schulungen auf niedrigschwelligem Niveau
  • Durchführung und Evaluation von (Pilot-) Schulungen am Arbeitsplatz
  • Konzeptentwicklung zur Ermittlung digitaler Grundkompetenzen
  • Weiterbildungen und Fachveranstaltungen zum Thema „Arbeitsorientierte Grundbildung“

Die Kooperationspartner:
Das Projekt „Sozialpartner gemeinsam für arbeitsorientierte Grundbildung in NRW“ ist eine Kooperation

gefördert vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.


ANSPRECHPARTNER

Marius Niering
Projektmitarbeiter
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