Gegen Hass und Gewalt

Arbeiterpartei AfD?

Gewerkschaftsmitglieder, insbesondere Arbeiter und Arbeitslose, haben bei der letzten Bundestagswahl überdurchschnittlich häufig die AfD gewählt. Die Gewerkschaften des DGB, die programmatisch einer offenen und solidarischen Gesellschaft verpflichtet sind, sehen sich damit vor großen Herausforderungen.
Die AfD hat ihre Wahlergebnisse eingefahren, obwohl sie wirtschafts- und sozialpolitisch abhängig Beschäftigten und Arbeitslosen materiell nicht viel mehr anzubieten hat als eine Schlechterstellung derjenigen, die »nicht dazugehören«. Sie vertritt eine markt- und wettbewerbsgläubige, neoliberale Wirtschaftspolitik, die von einer reaktionären, rückwärtsgewandten Gesellschaftspolitik flankiert wird.
Diese soll den »sozialen« Rahmen bilden und den Kitt der Gesellschaft darstellen. Kurz: Wohlfühlatmosphäre und familiäre Abhängigkeiten statt höherer Löhne und sozialstaatlicher Absicherung ist das Ziel.

Unser Kollege Tim Ackermann hat sich in einem Artikel in dem von Björn Allmendinger/Joachim Fährmann/Klaudia Tietze herausgegebenen Buch "Von Biedermännern und Brandstiftern" mit den wirtschafts- und sozialpolitischen Forderungen der AfD auseinandergesetzt.

Wir danken dem VSA-Verlag für die Genehmigung an dieser Stelle einen Download des Artikels einstellen zu dürfen.

 

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