AGIEREN IN KRISENZEITEN

Werkverträge erkennen und Alternativen argumentieren

In den vergangenen Jahren ist es für Unternehmen immer attraktiver geworden den Einsatz von Werkverträgen zu forcieren, um ihre Produktions- bzw. Dienstleistungsbereiche organisatorisch neu zu ordnen. Im Zentrum dieser Strategien, die in beinahe allen Wirtschaftsbranchen erkennbar sind, stehen ausnahmslos sogenannte Kostenoptimierungsprogramme. Dass betriebliche Interessenvertretungen und selbstverständlich die Belegschaften dadurch unter Druck geraten, ist eine mehr als naheliegende Befürchtung. Wachsam sein ist daher das Gebot der Stunde.

Ziel

Das Seminar bringt die Teilnehmenden auf den aktuellen Stand zum Thema und vermittelt die nötigen Kenntnisse und Handlungsmöglichkeiten, um als betriebliche Interessenvertretung aktiv und konsequent gegen Missstände beim Einsatz von Fremdpersonal vorgehen zu können. Anhand praxisorientierter Übungen werden Strategien entwickelt und für die betriebliche Anwendung erprobt.

Themen

  • Unternehmens- und Personalplanung auf dem Prüfstand
  • Rechtliche Rahmenbedingungen im Überblick:
    • Prüfkriterien für die betriebliche Interessenvertretung beim Einsatz von Fremdfirmenpersonal
    • Abgrenzung von Leiharbeit, Werk- und Dienstleistungsverträgen
    • Bedeutung für die Beschäftigten
  • Betriebliche Gestaltungs- und Handlungsspielräume anhand gegebener Beteiligungsrechte
  • Übungen zur Strategieentwicklung und Umsetzungspraxis im betrieblichen Kontext
  • Empfehlungen zur Organisation externer Unterstützung

Dieses Seminar ist ein Modul unserer Reihe "Agieren in Krisenzeiten – Werkzeuge für die betriebliche Praxis"

 

Hotels / Termine / Preise

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Noch wenige Plätze vorhanden
Bereits ausgebucht
Hamm - Mercure Hotel Hamm
16.02.2021 - 17.02.2021
630,- EUR Seminarkostenpauschale (umsatzsteuerfrei) zzgl. ca. 200,- EUR für Unterkunft und Verpflegung (zzgl. USt.)
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