MEHR KLICKS ODER MEHR INHALT?
Themen aus Arbeitswelt und Gewerkschaften finden den Weg in die Medien meist nur dann, wenn es ordentlich kracht, raucht und scheppert – oder man der Redaktion gleich das Foto zum Event samt gebrauchsfertiger Pressemitteilung zuschickt.
Gibt es Wege, wie wir dazu beitragen können, Themen, die für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wichtig sind, in denen sie sich wiederfinden, stärker in der Zeitung zu platzieren?
Wie funktioniert eigentlich inzwischen die Medienlandschaft, wie werden Themen zu Zeitungsthemen, auch in anderen politischen Bereichen?
Geht es nur noch um das Generieren von Clicks, die kurzfristige Aufmerksamkeit, über Crash, Konflikt, Mord und Katastrophe schon in der Überschrift?
Das wäre für unsere Demokratie fatal, schließlich braucht die eine informierte Öffentlichkeit, die nicht auf jeden Fake hereinfällt. Dafür ist guter Journalismus, mit eigenen Recherchen, investigativ, mit lokaler Verankerung von ganz zentraler Bedeutung.
Wir freuen uns, dass wir über diese Themen mit zwei Journalist*innen sprechen können – und natürlich mit Euch!
Die Teilnehmenden erlernen die Bedeutung unabhängiger Medien im Kontext einer lebendigen Demokratie und können einschätzen, welche Mechanismen einem kritischen Journalismus im Weg stehen können.
Themen
- Journalismus und Arbeitswelt
- Funktionsweisen der heutigen Medienlandschaft
- Die (Un-)abhängigkeit der Medien
- Medienberichterstattung als Säule der Demokratie
Dieses Seminar führen wir in Kooperation mit dem DGB-Bezirk NRW durch.
Du findest deine gemerkten Seiten unter dem Menüpunkt "Service » Merkzettel".
