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POLITISCHE BILDUNG IN SCHULE IN ZEITEN VON DENUNZIATIONSPORTALEN

Der Beutelsbacher Konsens

Der Beutelsbacher Konsens hält drei zentrale Prinzipien für die Bildungsarbeit fest: Überwältigungsverbot, Kontroversität und Schüler*innen-Orientierung. Damit verbunden ist ein Neutralitätsgebot. Es darf jedoch nicht mit Wertneutralität verwechselt werden. Schule hat einen Bildungs- und Erziehungsauftrag im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und der Menschenrechte.

Die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen machen einen verstärkten Einsatz für demokratische Werte und eine klare Haltung gegen menschenverachtende Einstellungen und Verhaltensweisen nötig. Zugleich werden Lehrer*innen wegen angeblicher Verletzungen des Neutralitätsgebots auf Online-Portalen denunziert und Schulleitungen mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde konfrontiert.

Der Vortrag regt zu einer Reflexion über den Beutelsbacher Konsens und die dort formulierten Prinzipien für die Bildungsarbeit an. Wir setzen uns mit den Angriffen von Rechts auf die politische Bildung sowie den Rahmenbedingungen und dem Auftrag des Lehrberufs auseinander.

Seminarzeit: 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
In Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Olpe

Seminarnummer
D17-208109-195
Termin
27.05.2020
Seminarort
Olpe - Kreishaus Olpe
Übernachtung
Nein
Teilnahmegebühr
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
Referent*in
Tim Ackermann
Zielgruppen
Beschäftigte außerschulischer Bildungseinrichtungen
Lehrerinnen und Lehrer
SV-Lehrerinnen und SV-Lehrer
Status
Bereits ausgebucht

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ANSPRECHPARTNER*IN
Tina Walner
Teamassistentin
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