POLITISCHE BILDUNG IN DER SCHULE IN ZEITEN ZUNEHMENDER GESELLSCHAFTLICHER POLARISIERUNG UND ENTTABUISIERUNG

Der Beutelsbacher Konsens hält drei zentrale Prinzipien für die Bildungsarbeit fest: Überwältigungsverbot, Kontroversität und Schüler*innen-Orientierung. Damit verbunden ist ein Neutralitätsgebot. Es darf jedoch nicht mit Wertneutralität verwechselt werden. Schule hat einen Bildungs- und Erziehungsauftrag im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und der Menschenrechte.

Die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen machen einen verstärkten Einsatz für demokratische Werte und eine klare Haltung gegen menschenverachtende Einstellungen und Verhaltensweisen nötig. Zugleich werden Lehrer*innen wegen angeblicher Verletzungen des Neutralitätsgebots auf Online-Portalen denunziert und Schulleitungen mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde konfrontiert.

Der Vortrag regt zu einer Reflexion über den Beutelsbacher Konsens und die dort formulierten Prinzipien für die Bildungsarbeit an. Wir setzen uns mit den Angriffen von rechts auf die politische Bildung sowie den Rahmenbedingungen und dem Auftrag des Lehrberufs auseinander.

In Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum Bochum - Bahnhof Langendreer.

Die Veranstaltung startet um 14.30 Uhr und endet gegen 17.00 Uhr.

Seminarnummer
D17-218103-195
Termin
28.01.2021
Seminarort
Bochum - Bahnhof Langendreer e.V.
Übernachtung
Nein
Teilnahmegebühr
Es entstehen keine Teilnahmegebühren. Um Anmeldung wird gebeten.
Referent*in
Tim Ackermann
Zielgruppen
Beschäftigte außerschulischer Bildungseinrichtungen
Lehrerinnen und Lehrer
Schüler*innenvertretungen
Schulsozialarbeiter*innen
SV-Lehrerinnen und SV-Lehrer
Status
Plätze vorhanden

Sie finden Ihre gemerkten Seminare unter dem Menuepunkt "Service". Merkzettel ansehen!

ANSPRECHPARTNER*IN
Tina Walner
Teamassistentin
Diese Seite empfehlen:        
Diese Seite drucken: