DER BEUTELSBACHER KONSENS IN ZEITEN VON DENUNZIATIONSPORTALEN

Der Beutelsbacher Konsens hält drei zentrale Prinzipien für die Bildungsarbeit fest: Überwältigungsverbot, Kontroversität und Schüler*innen-Orientierung. Damit verbunden ist ein Neutralitätsgebot. Es darf jedoch nicht mit Wertneutralität verwechselt werden: Schule hat einen Bildungs- und Erziehungsauftrag im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und der Menschenrechte.

Gesellschaftliche Entwicklungen machen einen verstärkten Einsatz für demokratische Werte und eine klare Haltung gegen menschenverachtende Einstellungen und Verhaltensweisen nötig. Zugleich werden Lehrer*innen zunehmend wegen angeblicher Verletzungen des Neutralitätsgebots auf Online-Portalen denunziert.

Der Workshop regt zu einer Reflexion über den Beutelsbacher Konsens und die dort formulierten Prinzipien für die Bildungsarbeit an. Wir setzen uns mit den eigenen Einstellungen, unseren Berufsverständnissen sowie den Rahmenbedingungen des Lehrberufs auseinander und erarbeiten Handlungsmöglichkeiten für die Praxis.

Themen

  • Beutelsbacher Konsens
  • Denunziationsportale
  • Umgang mit menschenverachtenden Einstellungen und Verhaltensweisen

Das Seminar beginnt um 15.30 Uhr und endet gegen 18.00 Uhr.

Seminarnummer
D17-198112-195
Termin
22.05.2019
Seminarort
Düsseldorf - DGB-Haus Düsseldorf
Übernachtung
Nein
Teilnahmegebühr
Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben.
Referent*in
Tim Ackermann
Zielgruppen
Schulsozialarbeiter*innen
SV-Lehrerinnen und SV-Lehrer
Lehrerinnen und Lehrer
Status
Plätze vorhanden
ANSPRECHPARTNER*IN
Tina Walner
Teamassistentin
Diese Seite empfehlen:        
Diese Seite drucken: