ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZ: BURNOUT-VORBEUGUNG

Stress, Leistungsdruck und Arbeitsverdichtung haben in fast allen Branchen enorm zugenommen. So verwundert es nicht, dass mehr und mehr Menschen in den Betrieben mittlerweile an psychischen Belastungen und in Extremfällen auch an Burnout (Ausgebranntsein) leiden.
Psychische Erkrankungen sind mittlerweile der zweithäufigste Grund für Arbeitsfehltage. Nach dem Arbeitsschutzgesetz und dem Betriebsverfassungsgesetz ist es Aufgabe des Arbeitsgebers und des Betriebsrats, die Beschäftigten im Rahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes vor negativen psychischen Beanspruchungen zu schützen. Zugleich sind Betriebsräte aber wegen der vielfältigen und oft widersprüchlichen Anforderungen an ihre Arbeit selbst starken Stress-Situationen ausgesetzt und geraten daher nicht selten ebenso in einen Burnout-Prozess. In diesem Seminar werden wir gemeinsam erarbeiten, wie man psychische Beanspruchungen und Burnout erkennen und ihnen präventiv entgegenwirken kann.

Dieses Seminar richtet sich besonders an Bauleitungen und Polier*innen, an Objektleitungen und Vorarbeiter*innen sowie Abteilungs- und Teamleitungen.

Themen

  • Was ist Burnout? Wie verläuft der Prozess des Ausbrennens?
  • Warum haben psychische Belastungen so stark zugenommen?
  • Welche Möglichkeiten der Burnout-Vorbeugung im Betrieb gibt es?
  • Wie kann der Betriebsrat Betroffenen weiterhelfen?
  • Welche Mitbestimmungsrechte hat der Betriebsrat bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen?
Seminarnummer
D7-206366-194
Termin
26.11.2020
Seminarort
Essen - DGB-Haus Essen
Übernachtung
Nein
Teilnahmegebühr
215 ,- € Seminarkostenpauschale (USt-frei) zzgl. ca. 40 ,- € für Verpflegung (zzgl. USt)
Referent*in
Eva Bockenheimer
Zielgruppen
Betriebsräte
Freistellungen
§ 37 (6) BetrVG
Status
Plätze vorhanden

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ANSPRECHPARTNER*IN
Michael Czogalla
Teamassistent
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