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Schulhausmeister*in mit Herz und Handwerk oder Facility Manager*in im digitalen Zeitalter?

Ohne Schulhausmeister*innen läuft an einer Schule gar nichts mehr. Vom Ausüben der Schlüsselgewalt über die Koordinierung von Handwerkern. Als Organisator*in für die Schulleitung oder Seelentröster*in für die Schülerinnen und Schüler. Über den morgendlichen Winterdienst vor Schulbeginn, die Arbeit während der Unterrichtszeiten bis hin zur abendlichen Aufsicht, wenn z.B. Sportvereine die Halle nutzen. Als Schulhausmeister*in ist man immer erreichbar. Gleichzeitig wachsen die spezifischen Anforderungen vor allem auch im digitalen Bereich immer rasanter. Die Digitalisierung macht auch vor Schulhausmeister*innen nicht halt. Damit dieses alles funktioniert, braucht es besondere tarifvertragliche Rahmenbedingungen. Spezielle Regelungen für die Arbeitszeit (u.a. faktorisierte Bereitschaftszeiten), die Bezahlung und die Aufgaben von Schulhausmeister*innen machen diese anspruchsvollen Tätigkeiten erst möglich. Doch immer mehr Arbeitgeber betreiben „Rosinenpickerei“. Während auf der einen Seite immer mehr Leistung gefordert wird (z.B. der Einsatz an mehreren Objekten), stellt man auf der anderen Seite bewährte tarifliche Regelungen in Frage. Dieses Seminar will diese Widersprüche aufgreifen und zur tarif- und arbeitsrechtlichen Situation informieren. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden Handlungsansätze entwickelt, um die Rahmenbedingungen der Tätigkeit als Schulhausmeister*in zu verbessern.

Themen

  • Arbeitsbedingungen und Perspektiven für Schulhausmeister*innen in Kommunalverwaltungen unter Berücksichtigung der Digitalisierung
  • Kurzüberblick Tarifrecht und Eingruppierungsbestimmungen für Schulhausmeister*innen in NRW
  • Kurzüberblick Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Gewerkschaftliche und betriebliche Handlungsmöglichkeiten zur Gestaltung der Arbeitsbedingungen

Das Seminar beginnt um 10.00 Uhr und endet am letzten Tag um 16.00 Uhr. Die Übernachtung findet in einem Einzelzimmer statt.

Kosten:
Für ver.di-Mitglieder, die nach dem AWbG teilnehmen, übernimmt ver.di NRW, Landesfachbereich Gemeinden, die Kosten für das Seminar sowie die Reisekosten gemäß der ver.di-Reisekostenregelung (pauschal 0,20 € / km der einfachen Wegstrecke, aber höchstens 125 €). Dies gilt auch für Teilnehmer*innen, die auf dem Seminar Mitglied werden. Nicht-Mitglieder sind willkommen, tragen jedoch die anteiligen Seminarkosten, die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie ihre Reisekosten selbst. Die Rechnungsstellung erfolgt nach dem Seminar.

 

Dieses Seminar führen wir in Kooperation mit ver.di durch.

 

Seminarnummer
K5-225904-097
Termin
30.05.2022 bis 01.06.2022
Seminarort
Hattingen - DGB Bildungszentrum Hattingen
Übernachtung
Ja
Teilnahmegebühr
siehe Ausschreibung
Status
Noch wenige Plätze vorhanden

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ANSPRECHPARTNER*IN
Ulrike Witzke
Teamassistentin
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