ARBEITEN OHNE ENDE - FREIWILLIG DIE EIGENE GESUNDHEIT RISKIEREN?

Chancen und Risiken indirekter Steuerung

Betriebs- und Personalräte sind zunehmend mit paradoxen Problemen konfrontiert: Die Beschäftigten arbeiten von sich aus länger, als sie eigentlich müssen. Sie verzichten auf die Wahrnehmung ihrer Rechte. Sie riskieren sogar ‚freiwillig‘ ihre eigene Gesundheit. Der herkömmliche Arbeits- und Gesundheitsschutz (AuG) greift hier nicht. Der AuG ist an der Fürsorgepflicht der Arbeitgeber ausgerichtet, um die Beschäftigten vor gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen zu schützen. Aufgabe der Betriebsräte, Personalräte und Mitarbeitervertretungen ist es, über die Einhaltung von Regelungen zu Gunsten der Arbeitnehmer*innen zu wachen. Wenn die Kolleg*innen diese Regelungen selbst unterlaufen, wird die Arbeit der betrieblichen Interessenvertretung erschwert.
Ziel des Tagesseminars ist, den Kolleg*innen Handlungs- und Lösungsoptionen an die Hand zu geben, um indirekte Steuerung in Betrieb und Dienststelle gut und arbeitnehmer*innenfreundlich umzusetzen.

Themen

  • Chancen und Risiken indirekter Steuerung
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz neu gedacht
  • Selbstständigkeit der Beschäftigten – Risiko oder Vorteil für Arbeitnehmer*innen
  • Lösungs- und Handlungsoptionen für Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretung

Die Seminarteilnahme ist kostenfrei.

Seminarnummer
K10-198339-208
Termin
30.03.2019
Seminarort
Hüllhorst - Wiehen-Therme Struckmeyer
Übernachtung
Nein
Teilnahmegebühr
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Referent*in
Jürgen Laimer
Zielgruppen
Jugend- und Auszubildendenvertretungen
Personalräte (BPersVG)
Personalräte (LPVG)
Vertrauensleute/Interessierte AN
Vorsitzende/Stellv./Freigestellte
Status
Plätze vorhanden
ANSPRECHPARTNER*IN
Tina Walner
Teamassistentin
Diese Seite empfehlen:        
Diese Seite drucken: