FLEXIBLE ARBEITSZEITEN IN DER DIGITALEN ARBEITSWELT

Eine spannende Gestaltungsaufgabe für die Interessenvertretung

Arbeit wird zunehmend flexibler, unabhängig von Zeit und Ort sollen Beschäftigte bei Bedarf einsatzfähig sein. Mit der Neugestaltung digitaler Arbeitszeit hin zur betrieblichen Flexibilität verbinden sich hohe, aber auch sehr unterschiedliche Erwartungen. Da sind zum einen Notwendigkeiten optimierter Produktions- bzw. Dienstleistungsbedingungen, zum anderen die Bedarfe und Wünsche der Beschäftigten in Hinblick auf die Verteilung der Arbeitszeit.

Das Arbeitszeit- und Arbeitsschutzgesetz ermöglicht der betrieblichen Interessenvertretung, die betriebliche Arbeitszeit mitzugestalten. Doch wie geht man dieses wichtige Thema am besten an? Welche Flexibilisierungsinstrumente gibt es und wie findet man die passenden Arbeitszeitmodelle? Was wollen die Beschäftigten und wie können sie bei der Arbeitszeitgestaltung eingebunden werden? Das Seminar stellt das Spannungsfeld der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung vor und gibt Handlungsempfehlungen zur Vorgehensweise.

Ziel

Vermittlung von Grundwissen zur Gestaltung flexibler Arbeitszeitmodelle. Zudem Darstellung der Vor- und Nachteile verschiedener flexibler Arbeitszeitmodelle.

Themen

  • Arbeitszeitflexibilisierung – Zahlen, Daten, Fakten
  • Ziele flexibler Zeitgestaltung
  • Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG)
  • Mitbestimmungsrechte bei der Arbeitszeitgestaltung
  • Flexible Arbeitszeitmodelle in der Übersicht
  • Das Arbeitszeitkonto als zentrales Gestaltungselement flexibler Arbeit
  • Beteiligung der Beschäftigten bei der Einführung neuer Arbeitszeiten bzw. Veränderung des bestehenden Modells
  • Eckpunkte einer Betriebs- bzw. Dienstvereinbarung
Seminarnummer
D11-189517-133
Termin
04.07.2018 bis 05.07.2018
Seminarort
Dortmund - Steigenberger Hotel Dortmund
Übernachtung
Ja
Teilnahmegebühr
444 ,- € Seminarkostenpauschale (USt-frei) zzgl. ca. 210 ,- € für Unterkunft/Verpflegung (zzgl. USt)
Referent*in
Claudia Hägele
Zielgruppen
Schwerbehindertenvertretungen
Personalräte (LPVG)
von profis für profis
Personalräte (BPersVG)
Arbeitsschutzausschuss
Betriebsräte
Mitarbeitervertretungen
Freistellungen
§ 16 MAVO
§ 19 (3) MVG
§ 37 (6) BetrVG
§ 42 (5) LPVG
§ 46 (6) BPersVG
§ 179 (4) SGB IX
Seminarstatus
Plätze vorhanden
ANSPRECHPARTNER*IN
Michael Czogalla
Teamassistent
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