Auf Schritt und Tritt unter Beobachtung - Videoüberwachung am Arbeitsplatz

Egal, ob Supermarkt oder Produktionshalle, Linienbus oder Großraumbüro: An kaum einem Platz, an dem Menschen arbeiten, wird heute nicht der Einsatz von Kameras zur Überwachung erwogen oder praktiziert. Mal zum vermeintlichen Schutz vor Diebstählen (bzw. um diese nachträglich aufzuklären), mal um Arbeitsprozesse im Auge zu behalten und vielleicht aus der Ferne zu steuern. Teilweise auch, um damit recht offen oder verdeckt die Beschäftigten zu überwachen. Zurzeit werden auch neue Formen der Videoüberwachung wie "Bodycams" (z. B. im Polizei- und Sicherheitsdienst)
oder "Dashcams" (in Fahrzeugen) diskutiert. Dabei bestehen engste rechtliche Grenzen für Videoüberwachung. Oftmals ist sie auch gar nicht erlaubt!

Ziel

Das Seminar gibt einen Überblick darüber, welche technischen Möglichkeiten moderne Videoüberwachungssysteme bieten, in welchem Umfang Videoüberwachung erlaubt bzw. verboten ist und welche betrieblichen Regelungsaspekte zu berücksichtigen sind.

Themen

  • Welche gesetzlichen Vorgaben für Videoüberwachung gibt es?
  • Wie wird geprüft, ob eine Kameraüberwachung zulässig ist?
  • Wie kann man unzulässige Kameras entfernen lassen?
  • Dürfen Aufzeichnungen gemacht und gespeichert werden?
  • Warum ist eine Kameraüberwachung ohne Zustimmung der Interessenvertretung unzulässig?
  • Wie lassen sich zulässige Kamerasysteme in Betriebs- und Dienstvereinbarungen regeln?
Seminarnummer
D11-179527-133
Termin
27.09.2017 bis 28.09.2017
Seminar Ort
Dortmund - Steigenberger Hotel Dortmund
Übernachtung
Ja
Teilnahmegebühr
435 ,- € Seminarkostenpauschale (umsatzsteuerfrei) zzgl. ca. 215 ,- € für Unterkunft/Verpflegung (zzgl. USt.)
Ansprechpartner*in:
Rischke, Katharina
Sachbearbeitung
0211 17523-281
Referent*in
Jens,Göcking
Zielgruppen
Betriebsräte
Datenschutzbeauftragte
EDV-/IT-Ausschuss-Mitglieder
Mitarbeitervertretungen
Personalräte (BPersVG)
Personalräte (LPVG)
Schwerbehindertenvertretungen
von profis für profis
Freistellungen
§ 16 MAVO
§ 19 (3) MVG
§ 37 (6) BetrVG
§ 42 (5) LPVG
§ 46 (6) BPersVG
§ 96 (4) SGB IX
Seminarstatus
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