Haftungsrecht und Entlastungsanzeigen in der Krankenpflege

Arbeitsverdichtung und (strafrechtliche) Haftung in Behandlung und Pflege

Die „Entlastungs- bzw. Überlastungsanzeige“ ist im Behandlungs- und Pflegealltag inzwischen ein gebräuchlicher und plakativer Begriff für den Versuch, auf (als) unzulänglich(e) (empfundene) Arbeits- Pflege- und Behandlungsbedingungen zu reagieren.
Insbesondere strafrechtlichen Risiken soll mit der „Anzeige“ begegnet werden. Indes! Bei Fehlern, die zu körperlichen Beeinträchtigungen (Gesundheit, Leben) führen, bleibt ein relevantes strafrechtliches Risiko trotz Entlastungsanzeige.
In diesem Zusammenhang stellen sich wichtige Fragen, auf die die Fortbildung eingeht und anhand aktueller Rechtsprechung und Gesetzeslage entwickelte Antworten für die Interessenvertretung gibt.

Themen:

  • Organisationspflichten des Einrichtungsträgers bei der Personalausstattung
  • Schadenersatzpflichten von Träger und Personal bei Unterbesetzung
  • Strafrechtliche Konsequenzen von Behandlungsfehlern infolge Belastungssituationen
  • Dokumentieren wichtiger als behandeln?!
  • Delegation ärztlicher Aufgabe an die Pflege (wann?) erlaubt
  • Freiheitsentziehende Maßnahmen
  • Koordinierte Verteidigung bei staatsanwaltlichen Ermittlungen
  • Wann ist die Entlastungsanzeige effizient, wann schadet sie?
  • Arbeitsrechtliche Konsequenzen bei Fehlern infolge Personalmangel
  • Praktische Umsetzung einer Überlastungsanzeige
Seminarnummer
D3-176834-085
Termin
10.10.2017 bis 11.10.2017
Seminarort
Wegberg-Kipshoven - Hotel-Restaurant Esser
Übernachtung
Ja
Teilnahmegebühr
435 ,- € Seminarkostenpauschale (umsatzsteuerfrei) zzgl. ca. 165 ,- € für Unterkunft/Verpflegung (zzgl. USt.)
Ansprechpartner*in:
Gröne, Romy
Teamassistentin
0211 17523-208
Zielgruppen
Betriebsräte
Mitarbeitervertretungen
Personalräte (LPVG)
Freistellungen
§ 16 MAVO
§ 19 (3) MVG
§ 37 (6) BetrVG
§ 42 (5) LPVG
Fachbereich
FB 03 Gesundheit, Soziales, Kirchen
Seminarstatus
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